Angebot
Agri-Photovoltaik – Energie im Einklang mit der Landwirtschaft
Grund und Boden ist ein kostbares und knappes Gut, das für die Lebensmittelproduktion im Land benötigt wird. Wir sind überzeugt, dass mit den verfügbaren Flächen sorgfältig und mit Bedacht umgegangen werden muss, daher setzen wir bei unseren Projekten konsequent auf intelligente Doppelnutzungskonzepte.
Die Landwirtschaft ist der entscheidende Partner, wenn man die Energiewende schaffen und gleichzeitig die Gesellschaft abholen möchte. Unser klarer Schwerpunkt liegt auf der Agri-Photovoltaik, die wir individuell an die Bedürfnisse des jeweiligen landwirtschaftlichen Betriebs anpassen. Konzepte reichen von der Beweidung mit Schafen, Geflügel oder Rindern bis zur Grünlandwirtschaft zur Futtergewinnung.
Der Landwirt profitiert von deutlich überdurchschnittlichen Pacht- und Pflegeentgelten, die unabhängig von Wetterereignissen oder Preisentwicklungen an den Lebensmittelmärkten den landwirtschaftlichen Betrieb über Generationen hinweg absichern.
Agri-PV mit Geflügelhaltung
Die Lösung mit der größten Synergie
Vorteile für den Landwirt und die Tiere:
- Attraktives Entgelt für Pacht und Pflege der Flächen
- Gleichmäßige Flächenbeweidung durch Greifvogelschutz
- Ganztätige Beweidung auch im Hochsommer durch Beschattung der Tiere bei Hitze
- Witterungsschutz für die Tiere bei Starkregen, Sturm etc.
- Schutz der Fläche mit einem landestypischen Weidezaun, ggf. ergänzt um eine Hecke
- Ökologisch belassene Weidefläche mit hoher Biodiversität
- Rückstandsfreie Entfernung der PV-Anlage nach Ende der Lebensdauer
- Möglichkeit zur maschinellen Bewirtschaftung und Pflege der gesamten Fläche mit Standardmaschinen
- Geprüft und zertifiziert durch die Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz
Technische Vorgaben:
- Mindestabstand von 130 cm vom Boden
- Hochbinden sämtlicher Kabel, Vermeidung scharfer Kanten
- Einsatz einer dickeren Zinkschicht
- Keine Möglichkeit zum Aufstangen in der Weidefläche
- Einsatz lichtdurchlässiger Doppelglasmodule
- Ausreichend Fugen zwischen den Modulen zur gleichmäßigen Verteilung des Niederschlags
- Keine Flächenversiegelung durch Einsatz von Rammpfosten
- Einhaltung sämtlicher Vorgaben der AMA oder von Bioverbänden wie Maximalbelegung von 60% (AMA) bzw. 50% (BioAustria) der Hühnerweide
Agri-PV mit Rinderhaltung
Die innovative Lösung
Vorteile für den Landwirt und die Tiere:
- Attraktives Entgelt für Pacht und Pflege der Flächen
- Ganztätige Beweidung auch im Hochsommer durch Beschattung der Tiere bei Hitze
- Witterungsschutz für die Tiere bei Starkregen, Sturm etc.
- Schutz der Fläche mit einem landestypischen Weidezaun, ggf. ergänzt um eine Hecke
- Ökologisch belassene Weidefläche mit hoher Biodiversität
- Rückstandsfreie Entfernung der PV-Anlage nach Ende der Lebensdauer
- Möglichkeit zur maschinellen Bewirtschaftung und Pflege der gesamten Fläche mit Standardmaschinen
- Geprüft und zertifiziert durch die Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz
Technische Vorgaben:
- Mindestabstand von 130 cm (Kälberhaltung) bzw. 200 cm (Rinderhaltung) vom Boden
- Hochbinden sämtlicher Kabel, Vermeidung scharfer Kanten
- Schutz aller technischen Anlagen (Wechselrichter, Kabel, etc.) gegen Tierverbiss; zusätzlicher Schutz der Modulunterkanten durch einen elektrischen Weidezaun
- Einsatz lichtdurchlässiger Doppelglasmodule
- Ausreichend Fugen zwischen den Modulen zur gleichmäßigen Verteilung des Niederschlags
- Keine Flächenversiegelung durch Einsatz von Rammpfosten
- Installation von Tränken und Kuhbürsten an geeigneten Stellen in der Fläche
Agri-PV mit Schafhaltung
Die traditionelle Lösung
Vorteile für den Landwirt und die Tiere:
- Attraktives Entgelt für Pacht und Pflege der Flächen
- Ganztätige Beweidung auch im Hochsommer durch Beschattung der Tiere bei Hitze
- Witterungsschutz für die Tiere bei Starkregen, Sturm etc.
- Schutz der Fläche mit einem landestypischen Weidezaun, ggf. ergänzt um eine Hecke
- Ökologisch belassene Weidefläche mit hoher Biodiversität
- Rückstandsfreie Entfernung der PV-Anlage nach Ende der Lebensdauer
- Möglichkeit zur maschinellen Bewirtschaftung und Pflege der gesamten Fläche mit Standardmaschinen
- Geprüft und zertifiziert durch die Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz
Technische Vorgaben:
- Mindestabstand von 130 cm vom Boden
- Hochbinden sämtlicher Kabel, Vermeidung scharfer Kanten
- Schutz aller technischen Anlagen (Wechselrichter, Kabel etc.) gegen Tierverbiss
- Einsatz lichtdurchlässiger Doppelglasmodule
- Ausreichend Fugen zwischen den Modulen zur gleichmäßigen Verteilung des Niederschlags
- Keine Flächenversiegelung durch Einsatz von Rammpfosten
- Installation von Tränken bzw. Herstellen eines Wasseranschlusses
Weitere Anlagenkonzepte
Agri-PV mit Heuproduktion
Fortsetzung von Grünlandwirtschaft zwischen und unter den Modultischen
Agri-PV mit Ackerbau
Fortsetzung von Ackerbau zwischen Nord-Süd-verlaufenden Nachführsystemen
Photovoltaik auf vorbelasteten Flächen
Ehemalige Deponien, Schottergruben, Betriebsstandorte etc.
Photovoltaik Aufdachanlagen
Auf Flachdächern, Blechdächern von Logistik- und Industriestandorten
Photovoltaik und Batteriespeicher
Insbesondere bei eingeschränkten Netzanschlusskapazitäten
Innovative Flächennutzungskonzepte
Individuell geplant auf Containern, Garagenboxen etc.
Erfahren Sie mehr in unseren Blogbeiträgen
Agri-Photovoltaik mit Geflügelhaltung bietet die maximale Synergie
Die Kombination von nachhaltiger Landwirtschaft und erneuerbarer Energieerzeugung wird zunehmend zu einem vielversprechenden Konzept für moderne Landwirte, speziell bei Geflügelbetrieben bietet die Agri-Photovoltaik enormes Synergiepotenzial.
Agri-Photovoltaik – ökologisch und wirtschaftlich
Einer der Hauptkritikpunkte an großen Photovoltaik-Freiflächenanlagen ist der Flächenverbrauch und der Verlust wertvoller landwirtschaftlicher Böden. Photovoltaik und Landwirtschaft schließen einander aber nicht aus, sie sind klar synergetisch, wie Praxisbeispiele der Agri-Photovoltaik zeigen.
PV-Freiflächenanlagen als Chance für Grundeigentümer
Seit letztem Jahr werden auch in Österreich vermehrt PV Freiflächenanlagen errichtet. Eigentümer geeigneter Grundstücke können von diesem Trend stark profitieren und Ihre Einnahmen aus den Flächen vervielfachen.
Ein Projekt für Generationen verlangt eine vertrauensvolle Partnerschaft
Projektevaluierung
(ca. 1–2 Monate)
Zu Beginn wird geprüft, ob eine Fläche grundsätzlich für die Entwicklung einer Photovoltaikanlage geeignet ist. Dabei erfolgt eine erste Abschätzung des möglichen Belegpotenzials anhand einer Grobbelegplanung, ergänzt durch eine Einschätzung der Umwidmungswahrscheinlichkeit sowie eine Vorprüfung der Netzsituation. Parallel dazu werden die wesentlichen Rahmenbedingungen mit dem Grundeigentümer abgestimmt, insbesondere in Bezug auf Pacht- und Pflegevertrag.
Widmung und Netzantrag
(ca. 12–18 Monate)
Anschließend wird die planungsrechtliche Grundlage für das Projekt geschaffen, indem der Widmungsantrag bei der zuständigen Gemeinde eingebracht und das Projekt im Gemeinderat vorgestellt wird. Die Ausarbeitung erfolgt in enger Abstimmung mit Raumplanern sowie den zuständigen Fachabteilungen auf Landesebene. Gleichzeitig werden alle erforderlichen Unterlagen wie Belegpläne, technische Beschreibungen und Untersuchungen zu Umwelt- und Landschaftsaspekten erstellt. Parallel dazu wird der Netzantrag eingereicht und ein technisches Konzept für den Netzanschluss gemeinsam mit dem Netzbetreiber abgestimmt.
Genehmigungen
(ca. 6 Monate)
Nach erfolgreicher Umwidmung werden sämtliche erforderlichen Genehmigungen eingeholt. Dies umfasst insbesondere Verfahren nach Elektrizitäts-, Bau-, Gewerbe- und Wasserrecht sowie Abstimmungen mit weiteren relevanten Stellen wie Naturschutzbehörden und Infrastrukturbetreibern wie ÖBB und Asfinag.
Förderung
(ca. 3 Monate)
Im nächsten Schritt erfolgt die Teilnahme an der jeweils nächstmöglichen Förderausschreibung, bei der ein Gebot abgegeben und die erforderlichen Sicherheiten hinterlegt werden. Nach einem erfolgreichen Zuschlag ist die Inbetriebnahme der Anlage innerhalb einer vorgegebenen Frist umzusetzen.
Detailplanung
(ca. 2–3 Monate)
Im Zuge der Detailplanung wird das Projekt technisch konkretisiert, beginnend mit der Vermessung des Grundstücks und der Durchführung von Bodengutachten. Darauf aufbauend erfolgt die Ausarbeitung der finalen Anlagenplanung in enger Abstimmung mit dem Grundeigentümer, insbesondere hinsichtlich Modulbelegung, Zaunverlauf und Zufahrten. Parallel dazu werden die wesentlichen Komponenten bestellt und der Netzanschluss verbindlich beauftragt.
Errichtung der Anlage
(ca. 3–6 Monate)
In dieser Phase wird die Photovoltaikanlage baulich umgesetzt, wobei sämtliche Infrastruktur- und Anschlussarbeiten durchgeführt werden. Die Bauzeit orientiert sich dabei an der Anlagengröße und beträgt typischerweise rund einen Monat pro installiertem Megawattpeak.
Betrieb der Anlage
(> 30 Jahre)
Nach der Inbetriebnahme erfolgt der langfristige Betrieb der Anlage, der die Vermarktung des erzeugten Stroms, ein kontinuierliches Monitoring sowie regelmäßige Wartungs- und Servicearbeiten umfasst. Ergänzend dazu wird die kaufmännische Betriebsführung durchgeführt, einschließlich Buchhaltung, Versicherung und Controlling.
Repowering / Verkauf / Rückbau
Am Ende der Laufzeit bestehen verschiedene Optionen, darunter die Verlängerung des Projekts durch Repowering, der Verkauf der Anlage an den Grundeigentümer oder der vollständige Rückbau. Im Falle einer Beendigung wird die Anlage ordnungsgemäß entfernt und die Fläche in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
Die Tiere unserer Partner bei der Arbeit
