Unser Angebot

freifläche oder aufdach, eigen- oder fremdinvestment

Wir entwickeln die individuell optimale PV-Anlage - Aufdach oder Freifläche

Wir ent­wi­ckeln ge­mein­sam mit un­se­ren Kun­den das in­di­vi­du­ell op­ti­ma­le Um­set­zungs­mo­dell bzw. die optimale PV-Anlage, Aufdach oder in der Freifläche. Dabei steht stets die Wirt­schaft­lich­keit des Pro­jekts im Vor­der­grund, die Photovoltaikanlage wird in Bezug auf Kosten (Investition und Betrieb), und Ertrag (installierte Leistung, erwartete Erzeugung etc.) optimiert. Pho­to­vol­ta­ik ist heute wett­be­werbs­fä­hig und un­se­re Kun­den sol­len davon best­mög­lich pro­fi­tie­ren. Eine Viel­zahl von Lö­sun­gen ist denk­bar, für kon­kre­te Bei­spie­le und Anwendungsfälle siehe un­se­re Busi­ness Cases.

Umsetzungsmodelle für Photovoltaik Anlagen können anhand von drei Dimensionen unterschieden werden:


PV Aufdach oder Freifläche

Der erste Schritt in einem Photovoltaik Projekt ist die Analyse und Auswahl der verfügbaren Flächen. Vor unserem ersten Termin prüfen wir die Dach- und Freiflächen (siehe dazu auch unseren Blog-Beitrag zum Thema PV-Anlagen in der Freifläche) bereits auf Luftbildern (Google Earth und GIS-Systeme der Bundesländer), um entsprechend vorbereitet in den Vor-Ort-Termin zu gehen. Vor Ort werden die Flächen dann gemeinsam mit dem Kunden besichtigt und eine Vorauswahl an Dach- und / oder Freiflächen getroffen, die in der Folge näher zu analysieren sind. Fragen wie Verschattung, mögliche Position der Wechselrichter, Kabelwege und Entfernung zum Einspeisepunkt etc. können rasch geklärt werden. Bei Aufdachanlagen müssen noch Statik sowie Qualität und Lebensdauer der Dacheindeckung geklärt werden.


Investition in die PV-Anlage oder Bereitstellung der Flächen

Verfügt ein potenzieller Kunde über geeignete Flächen (Aufdach oder in der Freifläche), ist die grundsätzliche Frage, ob er selbst in die Anlage investiert, oder ob er lediglich seine Flächen zur Verfügung stellen möchte. Entscheidet sich ein Kunde, selbst die Investition in die Solaranlage zu tätigen, be­glei­ten wir ihn im ge­sam­ten Pro­zess und lie­fern eine Photovoltaikan­la­ge auf einem technischen Standard, wie wir sie für uns selbst er­rich­ten wür­den. Wenn uns ein Kunde le­dig­lich die Flä­chen zur Ver­fü­gung stel­len bzw. verpachten möch­te, er­rich­ten und be­trei­ben wir die Photovoltaikan­la­ge auf un­se­re Kos­ten und unser Ri­si­ko. Für den Kunden fal­len kei­ner­lei Kos­ten an, der in­ter­ne Ab­stim­mungs­auf­wand ist mi­ni­mal.


Ei­gen­ver­sor­gung vs. Netzeinspeisung

Die zweite grundsätzliche Frage in einem Photovoltaik Projekt ist, ob sich ein Kunde selbst mit dem PV Strom versorgen möchte (Eigenversorgung bzw. Überschusseinspeisung) und nur der überschüssige Strom, also nur jener Anteil des erzeugten Solarstroms, den der Kunde im Augenblick der Erzeugung nicht verbraucht, in das öffentliche Netz rückgespeist werden soll. Alternativ, insbesondere dann, wenn der Stromverbrauch am Standort sehr gering ist, kann der Strom zur Gänze in das öffentliche Netz eingespeist werden (Volleinspeisung). Neben der maximal installierbaren PV Leistung am Standort sind insbesondere folgende Punkte zu analysieren:

  • Stromverbrauch bzw. Lastkurve am Standort und der sich daraus ergebende potenzielle Anteil des Eigenverbrauchs an der PV Stromerzeugung
  • Alternative variable Strombezugskosten, also jene Teile der Stromkosten, die man sich durch die PV-Anlage ersparen würde
  • Netzanschlusssituation am Standort, d.h. welche PV Anlagenleistung kann maximal am bestehenden Niederspannungsverteiler des Standorts angeschlossen werden
  • Kosten für die Errichtung eines eigenen Netzanschlusses für die PV-Anlage, sprich die Entfernung zum nächsten Mittelspannungskabel, die Kosten für die Errichtung der Trafostation etc.

Ent­lang die­ser Di­men­sio­nen kön­nen die fol­gen­den fünf An­ge­bo­te bzw. Op­tio­nen ab­ge­lei­tet wer­den:


Op­ti­on 1: Ge­för­der­te PV-Voll­ein­spei­sung Auf­dach

Bis vor we­ni­gen Jah­ren war die ÖMAG-ge­för­der­te Netz­ein­spei­sung / Voll­ein­spei­sung von Pho­to­vol­ta­ik Auf­dach­an­la­gen das klas­si­sche Um­set­zungs­mo­dell. Der Strom aus der An­la­ge wurde zur Gänze in das öf­fent­li­che Netz ein­ge­speist und mit dem staat­lich ga­ran­tier­ten För­der­ta­rif ver­gü­tet. Die Ren­di­ten waren und sind für den In­ves­tor zwei­stel­lig und si­cher. Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf Frei­flä­chen er­hal­ten der­zeit in Ös­ter­reich keine För­de­run­gen, Aus­nah­men sind hier le­dig­lich be­reits ver­sie­gel­te Flä­chen, für die eine In­ves­ti­ti­ons­för­de­rung zur Ver­fü­gung steht. Bei­spie­le wären Park­plät­ze, die mit einem Car­port über­dacht wer­den, oder ehe­ma­li­ge La­ger­flä­chen, die nicht mehr be­nö­tigt wer­den. Es soll hier aber im Zuge der No­vel­lie­rung der Öko­strom-För­de­rung zu An­pas­sun­gen kom­men, so­dass die ge­för­der­te Voll­ein­spei­sung in be­stimm­ten Fäl­len (z.B. Agro-Pho­to­vol­ta­ik) zu­künf­tig auch in der Frei­flä­che eine Op­ti­on dar­stel­len kann.


Op­ti­on 2: PV Ei­gen­ver­sor­gung Auf­dach oder Frei­flä­che

Stei­gen­de Strom­prei­se und gleich­zei­tig sin­ken­de För­der­ta­ri­fe füh­ren dazu, dass die Ei­gen­ver­sor­gung am Stand­ort immer at­trak­ti­ver wird. Der­zeit lie­gen die va­ria­blen Strom­be­zugs­kos­ten eines ty­pi­schen Mit­tel­span­nungs­kun­den in Ös­ter­reich über dem ÖMAG-För­der­ta­rif, ggf. zu­künf­tig wei­ter stei­gen­de Kos­ten für Strom, Netz und Steu­ern wer­den das Delta noch wei­ter ver­grö­ßern. Somit ist die Ei­gen­ver­sor­gung heute fast immer at­trak­ti­ver als die Rückspei­sung, vor­aus­ge­setzt der Ver­brauch am Stand­ort ist groß genug. Neben klas­si­schen Auf­dach­an­la­gen kann auch im Um­kreis des Be­triebs die Er­rich­tung einer güns­ti­ge­ren Frei­flä­chen­an­la­ge at­trak­tiv sein.


Op­ti­on 3: PV Di­rekt­be­lie­fe­rung / Contrac­ting Auf­dach oder Frei­flä­che

Wenn ein Kunde am Stand­ort über einen hohen Strom­ver­brauch und aus­rei­chend Flä­chen ver­fügt, sich gerne di­rekt mit sau­be­rem Strom ver­sor­gen, gleich­zei­tig sein Geld aber im Kern­ge­schäft in­ves­tie­ren möch­te, stellt Contrac­ting bzw. Di­rekt­be­lie­fe­rung eine at­trak­ti­ve Op­ti­on dar. Wir er­rich­ten und be­trei­ben die An­la­ge auf un­se­re Kos­ten und unser Ri­si­ko und lie­fern dem Kun­den den Strom aus der An­la­ge unter den der­zei­ti­gen va­ria­blen Strom­be­zugs­kos­ten (En­er­gie­preis, va­ria­ble Netz­kos­ten sowie va­ria­ble Steu­ern und Ab­ga­ben, nicht je­doch leis­tungs­ab­hän­gi­ge Kos­ten). Dies be­deu­tet für den Kun­den, dass er vom ers­ten Tag an fi­nan­zi­ell pro­fi­tie­rt, nichts in­ves­tie­ren muss und gleich­zei­tig sei­nen öko­lo­gi­schen Foot­print ver­bes­sert.


Op­ti­on 4: Ver­pach­tung von Dach­flä­chen oder Frei­flä­chen 

Möch­te der Kunde nicht selbst in­ves­tie­ren und ist auch der Strom­ver­brauch am Stand­ort für eine Contrac­ting-Lö­sung zu ge­ring, kann er uns seine Flä­chen ver­pach­ten. Die Min­dest­grö­ße für Auf­dach­an­la­gen be­trägt 5.000 m2, bei Frei­flä­chen 10.000 m2. Unser Pacht-An­ge­bot ist äu­ßerst at­trak­tiv, in der Frei­flä­che zah­len wir eine Pacht, die ein Viel­fa­ches von üb­li­chen land­wirt­schaft­li­chen Pach­tent­gel­ten be­trägt. Ver­trags­dau­er ist zwi­schen 25 und 30 Jah­ren. Bei Auf­dach­an­la­gen ist eine Son­der­lö­sung mög­lich, bei der wir keine Pacht be­zah­len, die PV-An­la­ge aber nach der För­der­pe­ri­ode von 13 Jah­ren kos­ten­frei in das Ei­gen­tum des Hal­len­be­sit­zers über­tra­gen wird.


Op­ti­on 5: Neue Lö­sun­gen / In­no­va­tio­nen

Auch neue An­ge­bo­te, wie bei­spiels­wei­se So­lar-Car­ports oder Spei­cher­lö­sun­gen, sind immer öfter wirt­schaft­lich at­trak­tiv. Gerne dis­ku­tie­ren wir mit un­se­ren Kun­den offen die Vor- und Nach­tei­le sol­cher Lö­sun­gen. Wir sind stets in­ter­es­siert und be­reit, ge­mein­sam mit Kun­den Pi­lot­pro­jek­te zu ent­wi­ckeln und un­se­re Er­fah­run­gen und Kon­tak­te in die Pho­to­vol­ta­ik Bran­che ein­zu­brin­gen.

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